3D-Druck

[INTERVIEW] : wie 3D-Druck die Präzision von CPO-Workflows verbessert und den Patientenkomfort steigert

VERÖFFENTLICHT AM

07/01/26

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3D-Druck

Wie 3D-Druck die Präzision von CPO-Workflows und den Patientenkomfort neu definiert

Heute freuen wir uns, die Expertise von Arthur Bertet, zertifizierter Orthopädie- und Prothetiktechniker bei Lagarrigue – Frankreich, hervorzuheben. Er nutzte einen vollständig digitalen Workflow, der unseren 3D-Scanner CaptviaPlus, die Design-Software Cube und den neu erschienenen 3D-Drucker Sona Flex – speziell für Sitzorthesen entwickelt – umfasst, um die Lebensqualität von Malorie, einer 20-jährigen Patientin mit Paraplegie, dramatisch zu verbessern.

Dieses Interview aus zwei Perspektiven beleuchtet sowohl die Entscheidungsfindung des CPO hinter diesem technologiegestützten Prozess als auch die Auswirkungen auf das reale Leben, wie Malorie sie selbst erlebt hat.

 

Vom 3D-Scan zum Sitz: ein vollständig digitaler Workflow in Aktion

Malories Behandlung erforderte ein hochgradig individuell angepasstes Sitzkorsett. Als seit der frühen Kindheit paraplegische Patientin verursachte langes Sitzen erhebliche Beschwerden, und ein chronisches Druckgeschwür wurde zu einem wachsenden Problem. Für CPO Arthur Bertet war die Aufgabe klar: ein Gerät schaffen, das Unterstützung, Druckentlastung und langfristigen Komfort bietet, bei minimalem Gewicht und Volumen.

Mit dem 3D-Scanner CaptviaPlus erfasste Arthur Bertet eine präzise Abformung von Malories Haltung. Der Scan wurde anschließend in die Software Cube importiert, wo er das perfekt auf sie zugeschnittene Gerät entwarf. Dieser digitale Workflow gewährleistet höchste Präzision und Zuverlässigkeit.

Das Ergebnis? Ein perfekt sitzendes Gerät, bereit für den 3D-Druck auf der Sona Flex, unserem neuen, fortschrittlichen 3D-Drucker, optimiert für Sitzorthesen.

 

Wie 3D-Drucker wie die Sona Flex den Unterschied machen

Die Sona Flex wurde speziell entwickelt, um die Einschränkungen traditioneller Sitzfertigung zu überwinden.

 

Für Arthur Bertet ist einer der Hauptvorteile die Möglichkeit, die Materialdichte über sehr kurze Strecken präzise zu variieren. Dieses Maß an Kontrolle ermöglicht es ihm, die Steifigkeit und Flexibilität des Sitzes genau dort anzupassen, wo sie benötigt wird, wodurch sowohl Druckentlastung als auch Komfort für die Patientin verbessert werden.

Dank der Präzision der Sona Flex bleibt das Endprodukt dem ursprünglichen CAD-Design treu, so Arthur Bertet, und erhält jedes Detail, das während der digitalen Korrektur definiert wurde. Diese Genauigkeit trug direkt zur Verbesserung von Malories Komfort und zur erfolgreichen Heilung eines hartnäckigen Druckgeschwürs bei, das zuvor resistent gegen Behandlungen war.

Schließlich stechen auch die ökologischen Vorteile der Technologie hervor. Traditionelle Fertigungsmethoden erzeugen oft erhebliche Materialabfälle, sei es bei Schaumstoffblöcken oder Kunststoffschalen. Im Gegensatz dazu druckt die Sona Flex nur das, was tatsächlich benötigt wird.

Wie Arthur sagt: „Mit dieser digitalen 3D-Drucktechnik für Sitzorthesen **haben wir dieses Problem nicht mehr. Null Abfall – wir verwenden nur das Material, das wir für den Sitz benötigen.“

Patientenorientierte Vorteile

Malories Erfahrung mit ihrem neuen 3D-gedruckten Sitzgerät geht weit über die klinischen Vorteile hinaus – sie hat ihren täglichen Komfort und ihre Selbstständigkeit deutlich verbessert.

 

Eine der auffälligsten Verbesserungen war das Gewicht der Orthese, das deutlich leichter als ihr vorheriger Sitz ist. Außerdem schätzte sie die Atmungsaktivität des Geräts. Im Gegensatz zu herkömmlichen Schalen, die Wärme stauen und besonders im Sommer Unbehagen verursachen, erlaubt die Gitterstruktur des 3D-gedruckten Sitzes eine Luftzirkulation, hält sie kühl und reduziert das Risiko von Hautreizungen. Ein weiterer großer Vorteil war die einfache Pflege: der gesamte Sitz ist vollständig waschbar, was Hygiene und Praktikabilität deutlich verbessert.

Ihr Fazit: „Ja, ich würde es definitiv anderen Patienten empfehlen. Der Unterschied in Komfort und Benutzerfreundlichkeit ist deutlich spürbar.“ – Malorie Debaire

Malories Geschichte zeigt, wie digitale Technologien nicht nur die klinische Präzision verbessern, sondern auch das Leben der Patienten tiefgreifend verändern können. Während die O&P-Branche weiterhin die digitale Transformation annimmt, ermöglichen diese Tools CPOs wie Arthur Bertet, effizientere und effektivere Versorgung als je zuvor zu bieten.

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